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KHK "Dynamiken der Religionsgeschichte"

Das Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) beherbergt unterschiedliche internationale Forschungsprojekte der Religionsgeschichte. Das renommierteste Projekt ist das Käte Hamburger Kolleg „Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa“. Mithilfe von Plureligion unterstützt das CERES den Austausch von Forschern zu Bedingungen, Formen und Auswirkungen historischer religiöser Vielfalt mit anderen Kollegen des Netzwerkes. 

EXZELLENTE INTERNATIONALE FORSCHUNG IN DEN GEISTESWISSENSCHAFTEN

Die deutsche Regierung führte die Käte Hamburger Kollegs 2007 als innovative neue Förderungseinrichtung für die Forschung in den Geisteswissenschaften ein. Das Ziel ist die Etablierung von Kerngebieten in den Geisteswissenschaften an deutschen Universitäten sowie die Förderung weltweiter Kollaborationen mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Jedes Jahr werden international anerkannte Wissenschaftler eingeladen, ihre Forschung als Forschungsstipendiaten am Käte Hamburger Kolleg für einen ausgedehnten Zeitraum weiterzuführen.

Während dieser Zeit sind diese Forscher von administrativen und lehrenden Verpflichtungen befreit und haben die Möglichkeit, sich ganz auf ihre individuelle Forschung und den Austausch mit Kollegen und anderen Forschern zu konzentrieren. 

FOKUS EURASISCHE RELIGIONSGESCHICHTE

Das Käte Hamburger Kolleg "Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa" nahm seine Forschungsaktivitäten unter Anleitung von Prof. Dr. Volkhard Krech am CERES im April 2008 auf. Zusätzlich zu den Gastwissenschaftlern ist eine Vielzahl von Bochumer Wissenschaftlern im KHK Forschungsprogramm involviert, sodass hier Wissenschaftler aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen zusammentreffen: Religionswissenschaften, Antike Studien, Evangelische und Katholische Theologie, Orientalistik, Japanistik, Koreanistik, Sinologie, Indologie, Judaistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie. 

GESCHICHTLICHE DIMENSIONEN RELIGIÖSER PLURALITÄT

Das Forschungsprogramm des KHK Bochum beschäftigt sich mit der Formierung und Ausweitung von Religionen, die gegenseitige Durchdringung religiöser Traditionen sowie deren Verdichtung in komplexen Gebilden namens ‚Weltreligionen‘. Phänomene dieser Art sollen in Europa und Asien betrachtet werden. Das wissenschaftliche Ziel ist die Etablierung einer Typologie zur Visualisierung von Religionskontakten sowie einer übergreifenden Theorie für Religionstransfer in einer pluralistischen Umgebung. 

Als Teil des Plureligion Netzwerks ermöglicht die Forschung des KHK Bochum wertvolle Einblicke in die historisch und kulturell mannigfaltigen Aspekte religiöser Vielfalt von der Antike bis in die Gegenwart. Dieser Beitrag ermöglicht den Forschern des Netzwerkes, ihre Thesen auf Grundlage aktueller Entwicklungen im Bereich religiöser Pluralisierungsprozesse zu entwickeln und ihre Ergebnisse in einen breiten historischen Kontext zu stellen.