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Iconic Religion

Iconic Religion ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Centrums für Religionswissenschaftliche Studien (CERES), dem Seminar für Politik, Philosophie und Religion der Lancaster Universität (Vereinigtes Königreich) sowie dem Seminar für Philosophie und Religionswissenschaft der Utrecht Universität (Niederlande). 

URSPRUNG IM PLURELIGION NETZWERK

Die Idee für das Projekt ist auf einer Plureligion Konferenz entstanden, an der Forscher aller drei Universitäten teilnahmen und später zu einem integralen Bestandteil der interdisziplinären Forschungsgruppe Iconic Religion wurden. Deshalb kann Plureligion als grundlegend für die Entstehung von Iconic Religion bezeichnet werden. 

SYMBOLE RELIGIÖSER PLURALITÄT IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Iconic Religion untersucht religiöse Ikonen und Symbole religiöser Begegnungen in den Europäischen Metropolen Amsterdam, Berlin und London. Wenn Symbole religiösen Lebens, wie zum Beispiel sakrale Bauten und Plätze, Kleidung oder öffentliche Veranstaltungen, mit religiösen Bräuchen assoziiert werden, die dem Betrachter unbekannt sind, entstehen Vorstellungen, wie verschiedene Religionen koexistieren. Bei dem Projekt Iconic Religions wird folgender Forschungsansatz verfolgt:

  • Wie strukturieren Vorstellungen religiöser Begegnung – visuell ausgedrückt in Bildern, Skulpturen, Symbolen, Graffitis, Aufführungen etc. – den öffentlichen Raum und andersherum?

Um die Komplexität der religiösen Visibilitäten adäquat in den Blick nehmen zu können, verbindet das Forschungsteam in seiner Arbeit raumbezogene mit material-ästhetischen, visuell-analytischen, kommunikativ-semiotischen Ansätzen sowie mit Diskurs- und Rezeptionsanalyse. 

FOTOAUSSTELLUNG ÖFFENTLICHER IKONEN

Die Forschungsergebnisse sollen Aufschluss über die Mechanismen geben, in welcher Weise religiöse Bilder im öffentlichen Raum entweder Stereotypen oder Konzepte von erfolgreicher kultureller Begegnung konstruieren. Um einen größtmöglichen Wissensaustausch zu garantieren, werden die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit auf einer Webseite und in einer Fotoausstellung zur Verfügung gestellt. Mit circa 100 Fotos und Interviews über religiöse Begegnungen soll die Ausstellung in Bochum, Berlin, Amsterdam und London gezeigt werden. Ergänzt wird diese durch einen Katalog mit zusätzlichen Informationen über religiöse Diversität in Europa. 

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Projektseite.