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Religionen der Schweiz

Das religionswissenschaftliche Institut an der Universität von Luzern ist der Mittelpunkt für die Erforschung religiöser Pluralität in der Schweiz. Zahlreiche Forschungsprojekte über die Schweizer Religionslandschaft wurden hier bereits von Professor Martin Baumann und seinem Forschungsteam durchgeführt. 

VORBILD FÜR DIE SAMMLUNG RELIGIONSSPEZIFISCHER DATEN

Aufgrund der Schweizer Volkszählung sowie der weitreichenden Forschung des Instituts können die verfügbaren Daten über Religion in der Schweiz als eine der am besten erschlossenen Übersichten gelten und dient somit als Vorbild für ähnliche Studien in anderen Ländern. Die Forschungsprojekte des Instituts beschäftigen sich mit verschiedensten Aspekten der religiösen Landschaft der Schweiz sowie ihrer Veränderungen der letzten Jahrzehnte. Über das Plureligion Netzwerk werden die Ergebnisse mit internationalen Partnern geteilt. 

REGIONALE UND NATIONALE PLURALITÄT

Die Projekte Religionsvielfalt im Kanton Luzern und Religionen der Schweiz untersuchen lokale, regionale und nationale Aspekte religiöser Pluralität und Diversität. Prozesse religiöser Pluralisation werden aus historischer und soziologischer Perspektive analysiert. Wiederholte Anfragen von öffentlichen Schulen, Erwachsenenbildung, Vereinen und den Medien verdeutlichen die breite öffentliche Nachfrage nach diesen Informationen über Religionen. 
Als ein Teil dieser beiden Rahmenprojekte werden kleinere Studien, zum Beispiel zu Vietnamesischen Buddhisten, Muslimischen Jugendgruppen und gesellschaftlichem Engagement von Schweizer Hindus, verwirklicht. 
Für weitere Informationen zu beiden Projekten lohnt sich ein Blick auf die Projekt-Webseiten

GEBETSRÄUME ALS ÖFFENTLICHE ZEICHEN RELIGIÖSER VIELFALT

Das Projekt Kuppel – Tempel – Minarett dokumentiert sakrale Gebäude nicht-indigener Religionen in der Schweiz. Wie in der Schweizer Kontroverse über das Verbot von Minaretten verdeutlicht, ist der öffentliche Raum in Bezug auf Religionen ein sensibles Thema. Mit unverkennbaren und sichtbaren Symbolen wie Gebäuden, Statuen, Prozessionen oder Bekleidung beanspruchen nicht-indigene Religionen ihren Platz in der öffentlichen Sphäre. Das Projekt analysiert, auf welche Weise vergangene Partizipationsmodelle in öffentlichen Räumen neu verhandelt und modifiziert werden und beschränkt sich dabei auf Gebäude im öffentlichen. Es werden alle Gebäude der Schweiz dokumentiert, die nach außen als religiöse Wirkungsstätten erkennbar sind und nach dem Zweiten Weltkrieg infolge von Migration gebaut oder gegründet wurden. Weitere Informationen und digitale Quellen zu religiösen Gebäuden in der Schweiz finden Sie hier: